Safran – Das Gewürz der Liebe

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Safranblüte (Crocus sativus) und Safranfäden in einer Schale auf einem Tisch.

Er schlief in einem Bett aus Safran. So wird in der griechischen Mythologie über Zeus geschrieben. Es heisst, dass überall wo Hera und Zeus ihre Sexualität erlebten, ihr Schweiss Safran bewässerte und diesen zum Erblühen brachte. Im alten Rom streuten vermögende Römer Safranfäden auf die Hochzeitsbetten als Brauch unbeschwerter Heiterkeit. In vielen anderen Kulturen wurde der Brautschleier mit Safran eingefärbt. In der Antike war Safran ein wahres Luxusgut, welches über die Seidenstrasse aus Kashmir kam.

In der alten persischen Sprache bedeutet Safran-Attar der „himmlische Duft“.

Die Legende besagt, dass Richard Löwenherz im Mittelalter Safran in die Wachau brachte. Fact ist, dass es noch heute Safranbauern in der Wachau gibt. Im historischen Bahnhof von Dürnstein dreht sich alles nur um Safran. 2007 hat der Ökologe und Botaniker Mag. Bernhard Kaar, Safran in seinem historischen Anbaugebiet der Wachau wieder rekultiviert.

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Die Pflanze Safran

Safran mit seinem botanischen Namen Crocus sativus ist eine Krokusart, welche im Herbst violett blüht. Seine Verbreitung findet durch Knollenteilung statt, welche im August in die Erde gelegt werden. Bereits drei Monate später können die drei süß-aromatisch duftenden Griffel der Blüte geerntet werden. Für ein Kilogramm des edelsten und teuersten Gewürzes Safran benötigt man zirka zweihundertausend Blüten. Diese Stempelfäden werden von Hand gepflückt. Für diese Kostbarkeit wird nur die beste Qualität der Stempelfäden aus den kleinen Blüten verwendet.

Nahaufnahme einer offenen Safranblüte (Crocus sativus). Ihre roten Griffel sind stark ausgeprägt und reif für Herstellung des Ätherischen Öls.

Wo wächst Safran am besten?

Das Hauptanbaugebiet ist der Iran wo Safran bereits seit der Antike von großer Bedeutung ist. Safran wird auch im Hochland von Kashmir, einer Region in Indien, angebaut. Hier wird Safran als „kashmirajamma“ bezeichnet, was auf einen möglichen Ursprung der Pflanze im Himmalaya schließen lässt. Die ursprüngliche Herkunft ist ungeklärt.

Herstellung Safranöl

Das Safran-Attar wird nach einer alten indischen Tradition hergestellt. Es ist ein sehr aufwendiges Verfahren. Die empfindlichen Safranblüten werden dabei mehrfach gemeinsam mit Sandelholz (santalum album) wasserdampfdestilliert. Durch dieses traditionelle Verfahren können sich die Eigenschaften der Safranblüten mit den Eigenschaften von Sandelholz gut verbinden. So entsteht das begehrte Safran-Attar mit seinem besonderen Duftprofil. Das Safranöl duftet herb-süß mit seinem typischen Duft nach Safran. Der Duftcharakter von Sandelholz bleibt dabei im Hintergrund. Es gibt dem Safranöl jedoch die holzig-pudrige und warme Duftnote. Die Verbindung beider Duftcharaktere ist sehr angenehm harmonisch. Dieser sinnliche und euphorisierende Duft ist eine Herz-Basisnote, welche von Parfumeure gerne für luxuriöse Parfums verwendet wird. Es verleiht Parfums einen Hauch orientalische Note. Eines der berühmtesten Parfums mit Safran ist „Safran royal“ aus der Duftlinie „Atelier Versage“. In „Aromapflege-leicht-gemacht“ erfährst du wie du wundervolle Duftkompositionen erstellen kannst. 

Safran Wirkung

Der Duft von Safran wirkt aphrodisierend, entspannend und stimmungsaufhellend. Das ätherische Öl von Safran wird als „das Gold für die Seele“ bezeichnet. Der Safran-Attar wirkt psychoaktiv. Seine sinnliche Duftnote wirkt auf das zentrale Nervensystem anregend bis beruhigend. Seine angstlösende Wirkung unterstützt Menschen positiv bei Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen. Wissenschaftliche Berichte und klinische Studien werden diesbezüglich immer mehr dupiziert.

In meiner osmologischen Ausbildung bei Martin Henglein erfuhr ich die positive Wirkung von Safran-Attar bei dementieller Entwicklung. In Form von Körper- und Massageölen angewendet, konnte ich selber die stimmungsaufhellende Wirkung bei Menschen mit dementieller Entwicklung vielfach beobachten. Die geistige Aktivität dieser Menschen war nach einer hautpflegenden Anwendung meist verbessert. In dieser Anwendungsform verwendeten wir in der PalliativeCare. Safran-Attar vor Besuchen von Angehörigen um ein positives Erlebnis beider Seiten zu fördern. Eine sanfte Hand- und oder Fußeinreibung genügte hierfür bereits.

Einen positiven Einfluss scheint Safran auch auf den Magen-Darmtrakt und bei Frauenleiden zu haben.

Wie gesund ist Safran?

Safran als Gewürz verwendet enthält viele Antioxidantien. Die Safranfäden enthalten viel Eisen, Magnesium, Mangan und Vitamin C. So wirken sich hochqualitative Safranfäden als Gewürz verwendet positiv auf die Stärkung des Immunsystems aus.

Nebenwirkungen:

Die besondere Duftnote von Safran entsteht durch den Inhaltstoff Safranal. Wenn diese auch nur in Spuren im Safran enthalten sind, ist es doch wichtig zu wissen, dass Schwangere aufgrund dieses Inhaltstoffes Safran nicht verwenden sollten. Safranal hat eine abortive Wirkung und kann so zu Fehlgeburten führen.

Anwendungsmöglichkeiten:

Aromaküche

Safranfäden sind ein luxuriöses Gewürz in der Aromaküche. Seine wohltuende Wirkung auf den Magen-Darmtrakt ist bekannt. Ein Zuviel an Safranfäden in Gerichten erzeugt einen metallischen Geschmack und erinnert an Medizin.

Safranblüte (Crocus sativus) und Safranfäden in einer Schale auf einem Tisch.

Ayurvedischer Safran Tee

Ayurvedischer Safran Tee

Dieses einfache, schmackhafte und sehr entspannende Safrantee Rezept stammt aus meiner WG-Zeit, welcher ein indischer Student mit seiner indischen Küche und Kultur bereicherte. Mani war ein sehr aufmerksamer Mitbewohner. Wenn eine von uns drei Ladies mit Wärmeflasche am Bauch auf der Wohnzimmercouch kauerte um die monatlichen Bauchkrämpfe der Menstruationsbeschwerden zu lindern, so war er schnell mit seinem ayurvedischen Safrantee zur Stelle. Dieser Safrantee verhalf Schluck um Schluck zur Entkrampfung und führte zu einem angenehmen Wohlbefinden. Der feine Safrantee wurde weiterhin aufgebrüht, auch als Mani bereits wieder in Indien war.

Typ: Tee

Küche: indische Küche

Schlüsselwörter: Safran, Tee, Ayurveda, Entspannungstee, Safrantee,

Rezeptausbeute: 1

Vorbereitungszeit: 2 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 17 Minuten

Rezept-Zutaten:

  • 7 Safranfäden (ca. 0,1g)
  • Wasser
  • Optional: ayurvedischer Zucker (Melasse aus Zuckerrohr)

Rezeptanweisungen:

  • Wasser zum Kochen bringen
  • Safranfäden in einen Mörser geben und mörsern
  • Gemörserte Safranfäden in eine Teetasse geben
  • Mit kochendem Wasser aufgießen und die Tasse zudecken
  • Nach etwa 10 Minuten hat der Tee eine angenehme Trinktemperatur
  • Die gemörserten Safranfäden können im Tee belassen werden
  • Wenn gewünscht kann der Safrantee mit ayurvedischem Zucker gesüßt werden
  • Schluckweise trinken und genießen

Körper- und Massageöle

Ein bis zwei Tropfen Safranöl einem Körperöl beigegeben, hebt die Stimmung und ist vor allem in Abendstunden eine luxuriöse Körperpflege für die Haut mit einer orientalischen Duftnote. In der Demenzpflege kann Safran-Attar eine gute Unterstützung leisten. Frauen schätzen diese Körperölanwendung vor allem bei Frauenleiden als sanfte Bauchmassage.

Gewürzmischung und Tee:

Sehr harmonische Gewürzmischungen mit Safran sind Kurkuma und Zimt.

Safranöl kombiniert sich gut mit ätherischen Ölen wie Bernstein, Jasmin, Nagar-Motha, Patchouli, Sandelholz und Agrumenölen.

Zusammenfassung

Das edelste und teuerste Gewürz Safran galt im alten Rom als Brauch unbeschwerter Heiterkeit. In der Antike war Safran ein wahres Luxusgut, welches über die Seidenstrasse aus Kashmir kam. Als „himmlische Duft“ wurde Safran-Attar in der alten persischen Sprache bezeichnet.

Safran mit seinem botanischen Namen Crocus sativus ist eine Krokusart, welche im Herbst violett blüht. Die Ernte der Stempelfäden ist kostbare Handarbeit wobei nur die beste Qualität der Stempelfäden aus den kleinen Blüten verwendet werden. Das Hauptanbaugebiet ist der Iran wo Safran bereits seit der Antike große Bedeutung hat.

Das Safran-Attar wird in einem sehr aufwendigen Verfahren nach einer alten indischen Tradition hergestellt. Die empfindlichen Safranblüten werden dabei mehrfach gemeinsam mit Sandelholz (santalum album) wasserdampfdestilliert. Die Eigenschaften der Safranblüten verbinden sich dabei gut mit den Eigenschaften von Sandelholz. Das Safranöl duftet herb-süß mit seinem typischen Duft nach Safran. Der Duft von Safran wirkt aphrodisierend, entspannend und stimmungsaufhellend. Das ätherische Öl von Safran wird als das Gold für die Seele bezeichnet und wirkt psychoaktiv. Seine sinnliche Duftnote wirkt auf das zentrale Nervensystem anregend bis beruhigend. Seine angstlösende Wirkung unterstützt Menschen positiv bei Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen. In der TCTM-Special erfährst du hierzu viele Möglichkeiten.

Safran ist in der Aromaküche wohlbekannt. Safran-Attar wird vor allem als Körper- und Massageöl angewendet.

Meine Top-Anwendung für dich:

Du wünscht dir ein angenehmes Bauchgefühl während deiner Periode?

Ein paar Tropfen Safranöl in Pflanzenöl wie Mandelöl verdünnt und ein bis zweimal täglich auf dem Bauch eingerieben ist eine wahre Wohltat bei Menstruationsbeschwerden. Sinnvollerweise beginnt man bereits ein bis zwei Tage vor der kommenden Menstruation mit der Einreibung, wenn regelmäßige Beschwerden während der Periode bekannt sind. Kombiniere dies mit einer Wärmeflasche oder nutze das Körperöl als temperierter Wickel.

Genieße diese einzigartige, luxuriöse herb-süße Duftnote Safran für mehr Wohlbefinden in deinem Alltag.

Dufte Grüße

Barbara

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Barbara Tausch

Autorin Duftgenuss - Nase voll?

Ich bin passionierte Trainerin mit über 30 Jahren Erfahrung in der Aromatherapie. Schon über 2200 Menschen konnte ich erfolgreich dabei helfen, ihr Wohlbefinden zu verbessern.

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